
Spielbericht unserer Männer vom 18.04.2026
- marckuehne6
- 22. Apr.
- 2 Min. Lesezeit
Starke Moral gegen den Tabellen-Dritten – Luckenwalde kämpft sich eindrucksvoll zurück
Im Heimspiel der Landesliga Süd-West musste sich der HV Luckenwalde 09 dem Tabellen-Dritten HC Bad Liebenwerda II am Ende knapp mit 30:32 (10:17) geschlagen geben. Trotz der Niederlage zeigte die Mannschaft vor allem in der zweiten Halbzeit eine beeindruckende kämpferische Leistung – und das, obwohl bereits am Sonntag das nächste Spiel ansteht und dennoch keinerlei Kräfte geschont wurden.
Die Partie begann zunächst ausgeglichen, doch schnell wurde deutlich, dass es ein schweres Spiel werden würde. Vor allem der Torwart der Gäste erwischte einen überragenden Tag. Immer wieder scheiterten die Luckenwalder an starken Paraden, wodurch viele gut herausgespielte Chancen ungenutzt blieben.
Bad Liebenwerda nutzte dies konsequent aus und setzte sich im Laufe der ersten Halbzeit immer weiter ab. Durch effektives Angriffsspiel und konsequente Abschlüsse wuchs der Rückstand zwischenzeitlich deutlich an. Auch eine frühe Auszeit brachte zunächst nicht den gewünschten Effekt, sodass es mit einem 10:17-Rückstand in die Pause ging.
Doch nach dem Seitenwechsel zeigte Luckenwalde ein komplett anderes Gesicht. Nach einer taktischen Umstellung während einer Auszeit stabilisierte sich die Mannschaft zunehmend – sowohl in der Defensive als auch im Angriff. Schritt für Schritt kämpfte man sich zurück ins Spiel und verkürzte den Rückstand kontinuierlich.
Vor allem die Top-Torschützen übernahmen in dieser Phase Verantwortung: Steven Fothke-Dang (6 Tore), Niklas Baer (5 Tore) und Konrad Schulz (5 Tore) führten die Aufholjagd an und brachten ihr Team wieder in Schlagdistanz. Unterstützt wurde dies durch eine deutlich verbesserte Chancenverwertung und mehr Zugriff in der Abwehr.
In der Schlussphase war die Partie wieder völlig offen, die Halle spürte, dass hier noch etwas möglich war. Luckenwalde kam mehrfach bis auf wenige Tore heran, doch in den entscheidenden Momenten blieb der Tabellen-Dritte abgeklärt und nutzte seine Chancen konsequent.
So steht am Ende eine knappe 30:32-Niederlage – die sich nach der ersten Halbzeit noch deutlicher angedeutet hatte. Dennoch überwiegt das Positive: Eine starke zweite Hälfte, eine erfolgreiche taktische Anpassung und eine Mannschaft, die sich trotz voller Belastung und ohne Schonung eindrucksvoll zurück ins Spiel kämpfte.
Darauf lässt sich aufbauen.


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