Spielbericht unserer Männer vom 25.04.2026
- Marc Kühne
- 5. Mai
- 2 Min. Lesezeit

Der HV Luckenwalde 09 hat sich beim TSV Germania Massen am Ende selbst um den verdienten Lohn gebracht.
In einer Partie, in der deutlich mehr möglich gewesen wäre, unterlagen die Gäste knapp mit 21:22 – und das vor allem aufgrund einer Vielzahl an Fehlern im eigenen Angriffsspiel.
Dabei begann die Begegnung durchaus vielversprechend. Luckenwalde hielt von Anfang an dagegen und fand immer wieder Lösungen im Angriff. Besonders Marvin Störl mit sechs Treffern, Konrad Schulz mit vier Toren sowie Leon Hellmeier und Richard Schulz mit jeweils drei Treffern übernahmen Verantwortung und sorgten dafür, dass die Gäste im Spiel blieben. Trotz allem zeigte sich bereits früh das große Problem des Tages: Immer wieder schlichen sich Fehlpässe ein, Angriffe wurden zu hektisch abgeschlossen oder leichtfertig durch unnötige Ballverluste verschenkt. So verpasste es Luckenwalde, sich schon vor der Pause deutlicher abzusetzen, und ging lediglich mit einer knappen 10:9-Führung in die Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein intensives und umkämpftes Spiel. Defensiv zeigte Luckenwalde über weite Strecken eine engagierte Leistung, arbeitete gut im Verbund und konnte den Gegner immer wieder zu schwierigen Abschlüssen zwingen. In dieser Phase hatte man das Spiel eigentlich unter Kontrolle und die Möglichkeit, sich entscheidend abzusetzen.
Doch genau hier lag das Problem: Statt die Führung weiter auszubauen, häuften sich erneut die Fehler im Angriffsspiel. Fehlwürfe aus guten Positionen, ungenaue Pässe und technische Fehler brachten den Gegner zurück ins Spiel. Immer wieder wurden Angriffe ohne Not hergeschenkt, wodurch Massen einfache Tore erzielen konnte.
In der Schlussphase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem Luckenwalde mehrfach die Chance hatte, das Spiel zu entscheiden. Doch auch hier verhinderten wieder Fehlpässe, unnötige Ballverluste und unkonzentrierte Abschlüsse den möglichen Siegtreffer.
So kam es, wie es kommen musste: Massen nutzte die letzte sich bietende Chance und drehte die Partie kurz vor Schluss endgültig. Der Treffer zum 22:21 besiegelte eine Niederlage, die sich für Luckenwalde besonders bitter anfühlt.
Unterm Strich bleibt eine Partie, die man nicht aufgrund mangelnden Einsatzes verloren hat, sondern wegen der eigenen Unzulänglichkeiten im Angriff. Zu viele Fehlpässe, Fehlwürfe und unnötige Ballverluste verhinderten einen möglichen Auswärtssieg – trotz einer phasenweise stabilen und kämpferischen Abwehrleistung.

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